NASA setzt auf WF

By 9. April 2020April 20th, 2020Startseite

Sendenhorst, Januar 2020. Auf einer Maschine aus dem Hause WF Maschinenbau und Blechformtechnik GmbH und Co. KG wird die National Aeronautics and Space Administration (kurz: NASA) künftig diverse Versuchsreihen zur Umformbarkeit von verschiedenen Materialien durchführen, die für künftige Weltraummissionen von Relevanz sind.

Nach einer intensiven Kennenlernphase war für die NASA letztlich klar: nur die Vertikale Universal-Drückmaschine von WF genügt den hohen Anforderungen der Raketenforscher. WF erhielt den Auftrag zum Bau einer VUD 600-2/4. Auf dieser Versuchsmaschine sollen ab Ende 2020 Tests zur Umformbarkeit von diversen, weltraumtauglichen – speziell auch für die ab 2030 geplante Marsmission – durchgeführt werden. Die neue Maschine eignet sich für beinahe sämtliche spanlose Metallumformungs-Technologien. Vom Drücken über Projizieren und Drückwalzen, bis hin zum Einziehen, Bordieren und Profilieren bietet sie ein universales, weites Anwendungsspektrum. Bisher mussten seitens der NASA entsprechende Projekte einzeln an unterschiedliche externe Dienstleister vergeben werden. Nun kann der Kunde flexibel seine eigenen Versuche durchführen, was ihm sowohl aus Geheimhaltungs- als auch aus Kostengründen wesentliche Vorteile bietet.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die NASA für unsere Technologie entschieden hat und dass WF hiermit einen – wenn auch kleinen – Beitrag zur Realisierung zukünftiger Weltraum-Missionen leisten kann.“ so Dr. Bodo Fink, Geschäftsführer von WF.